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Aufnahmeort: Fichtelgebirge/Bayern
Einige Wochen, nachdem ich bereits den weibl. Altvogel an dieser Höhle fotografieren konnte, tauchte endlich ein Jungkauz im Höhleneingang auf.
Neugierig und völlig ohne Scheu beobachtete er mich auf Schritt u. Tritt, so dass ich ohne Tarnzelt meine Aufnahmen machen konnte.
Zugute kam mir dabei, dass direkt am Brutbaum ein Wanderweg vorbei führt und die Käuze somit an den Menschen gewöhnt sind. Um keine Spaziergänger auf die Käuze aufmerksam zu machen, bin ich nur spät am Abend vor Ort.
Durch mein Teleobjektiv konnte ich sehen, wie einmal eine grosse Fleischfliege dem kleinen Kauz zu nahe kam. Vor Schreck hat er den Halt verloren und fiel rücklings in die Höhle.
Was mich beim Fotografieren im Wald immer wieder fast zur Verzweiflung bringt, sind winzig kleine Blutsauger, welche bei uns als “Griebelmücken” bezeichnet werden.
Sie sind etwa 1-2mm “gross” und passen sogar durch die Maschen von Fliegennetzen.
Sämtliche Aufnahmen meines letzten Velvia waren verwackelt. Ich war so mit dem Abwehren des Ungeziefers beschäftigt, dass der weiche Waldboden wohl doch etwas zu sehr in Bewegung geriet und somit auch das sich darauf befindliche Stativ.
Daher belichte ich meistens auch nur 1-2 Filme und verschwinde dann wieder.
Das einzige was hilft, ist das grosszügige Auftragen von Autan. Allerdings auch nur für kurze Zeit.
Aufnahmedaten: Dynax 7, 2,8/300mm+2x Konverter, Spiegelvorauslösung, Aufhellblitz, Stativ
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